Herborn
Richtwertzonen
155
Stichtag
01.01.2024
Der Median-Bodenrichtwert in Herborn beträgt 55 €/m² (Stichtag 01.01.2024); das sind 10 % über dem Kreismedian.
Aus 155 Bodenrichtwertzonen ergibt sich in Herborn ein Median von 55 €/m²; Aufschlag gegenüber Landkreismedian: 10 %.
BORIS bezeichnet die amtlichen Bodenrichtwert-Portale; Stichtag ist das Bewertungsdatum des Gutachterausschusses.
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Richtwertzonen | 155 | BORIS |
| Hauptkennzahl | siehe Hauptkennzahl | BORIS |
| Landkreis-Median | 50 €/m² | BORIS |
| Stichtag | 01.01.2024 | Landesquelle |
Die Einordnung in Herborn im Landkreis Lahn-Dill-Kreis: Rang 5 von 23 nach Median-Bodenrichtwert.
Schätzen Sie den Wert Ihres Grundstücks anhand der amtlichen Richtwertzonen für Herborn.
Richtwert-Schätzer
Rechnet die amtlichen Bodenrichtwerte auf eine frei gewählte Grundstücksfläche um.
Bodenwert-Spanne
64.500 € – 170.000 €
Median: 87.500 € · 1.000 m² · Wohnen
Diese Schätzung dient nur der ersten Einordnung. Der Bodenrichtwert ist kein Kaufpreis und keine parzellenscharfe Bewertung eines konkreten Grundstücks.
Innerhalb von Herborn streuen die Bodenrichtwerte erkennbar: Median 55 €/m², 25er-Perzentil 27 €/m², 75er-Perzentil 85 €/m².
Über alle 155 Zonen aller Nutzungsarten (Wohnen bis Wald). Für reine Wohngrundstücke: Median 88 €/m².
Günstigste Zone (€/m²)
1 €/m²
Minimum
Untere 25 % (€/m²)
27 €/m²
Perzentil 25
Obere 25 % (€/m²)
85 €/m²
Perzentil 75
Teuerste Zone (€/m²)
290 €/m²
Maximum
Der Median-Bodenrichtwert ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 155 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Die Preisverteilung ist stark schief; ein lineares Histogramm würde einzelne Preisgruppen optisch zusammenpressen.
Spanne 1 €/m² bis 290 €/m². p25 und p75 werden aus den Histogrammklassen geschätzt.
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Herborn gemeinsam.
Wohnen
50
Richtwertzonen
Mischnutzung
32
Richtwertzonen
Gewerbe
32
Richtwertzonen
Sonder
19
Richtwertzonen
Acker
11
Richtwertzonen
Wald
11
Richtwertzonen
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² Wohnen und den medianen Bodenrichtwert dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
In Herborn weist die amtliche Bewertung einen Median-Bodenrichtwert von 55 €/m² aus, gestützt auf 155 Richtwertzonen (Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024).
Insgesamt liegen in Herborn 155 Bodenrichtwertzonen vor — Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Der Bodenrichtwert in Herborn weist Wohnen als häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen aus; daraus lässt sich ablesen, welche Zonenarten im Datensatz am häufigsten vorkommen.
Im Vergleich zum Landkreis Lahn-Dill-Kreis (50 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Herborn bei 55 €/m².
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Sind nur einzelne Bodenrichtwertzonen verfügbar, beschränkt sich die Darstellung in Herborn auf den Kennzahlenkern. Eine breitere Verteilung wird erst mit ausreichender Datendichte gezeigt.
Der Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert. Eine Grundstückspreis-Prüfung für Herborn muss das konkrete Grundstück, Baurecht, Erschließung und Marktlage zusätzlich bewerten.
Herborn liegt ↑ +10 % über dem Landkreis-Median.
Herborn: 55 €/m² · Lahn-Dill-Kreis-Median: 50 €/m² · 23 Vergleichsgemeinden
Herborn steht auf Rang 5 von 23 Gemeinden mit auswertbarem Median.
Herborn liegt mit 55 €/m² im obersten Viertel des Landkreises (höher als 82 % der Vergleichsgemeinden). Zum Vergleich: der Landkreis-Median beträgt 50 €/m².
| Nutzungsart | Median (€/m²) | p10 | p90 | Zonen |
|---|---|---|---|---|
| Wohnen | 88 €/m² | 65 €/m² | 170 €/m² | 50 |
| Mischnutzung | 73 €/m² | 42 €/m² | 150 €/m² | 32 |
| Gewerbe | 36 €/m² | 28 €/m² | 50 €/m² | 32 |
1 €/m²
Diese Schätzung dient nur der ersten Einordnung. Der Bodenrichtwert ist kein Kaufpreis und keine parzellenscharfe Bewertung eines konkreten Grundstücks.
290 €/m²
Diese Schätzung dient nur der ersten Einordnung. Der Bodenrichtwert ist kein Kaufpreis und keine parzellenscharfe Bewertung eines konkreten Grundstücks.
Im Vergleich mit Nachbargemeinden im Landkreis Lahn-Dill-Kreis reichen die Bodenrichtwerte von 50 €/m² bis 120 €/m²; jede Gemeinde wird nach ihrem Median eingeordnet.
| Gemeinde | Median (€/m²) | Zonen | Stichtag |
|---|---|---|---|
| Wetzlar | 120 €/m² | 349 | 01.01.2024 |
| Hüttenberg | 85 €/m² | 83 | 01.01.2024 |
| Braunfels | 68 €/m² | 90 | 01.01.2024 |
| Dillenburg, Oranienstadt | 60 €/m² | 155 | 01.01.2024 |
| Aßlar | 50 €/m² | 91 | 01.01.2024 |
In Herborn sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
In Herborn ist aktuell nur ein Stichtag dokumentiert. Mehrjährige Trends folgen, sobald der Gutachterausschuss eine Folgebewertung freigibt.
Quelle und Lizenz
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024
Amtliche Quelle öffnenWeiterführende Seiten
Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Auf Gemeindeebene erfolgt die Festsetzung gemäß § 196 BauGB durch den nach § 192 BauGB zuständigen Gutachterausschuss; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus.
Herborn
Richtwertzonen
155
Stichtag
01.01.2024
Quelle und Lizenz
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024
Amtliche Quelle öffnenWeiterführende Seiten