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Grundsteuer-Hebesatz 2025

Grundsteuer-Hebesatz im Landkreis Rottweil (2025)

Der lokale Grundsteuer-Hebesatz wird nach dem eigenen Ländermodell dargestellt und mit den Vergleichsräumen abgeglichen.

Der lokale Grundsteuer-Hebesatz wird nach dem eigenen Ländermodell dargestellt und mit den Vergleichsräumen abgeglichen.

Destatis liefert die Realsteuerhebesätze; GrStG bezeichnet das Grundsteuergesetz.

Antwort

350%

Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell · Vergleichswert

Median Grundsteuer B im Landkreis Rottweil

Der Landkreis umfasst 21 Gemeinden. Min 240%, Max 595%.

Datenbasis: 21 von 21 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz.

Landkreis-Median (Hebesatz B, %)

siehe Hauptkennzahl

Bundesland-Median (Hebesatz B, %)

290%

+60pp · rund 21% über Bundesschnitt

Im Bundesland-Vergleich: niedriger als 34% der 1.101 vergleichbaren Gemeinden (Mittelfeld).

Spannweite

Günstigste und teuerste Gemeinden

Die Extremwerte zeigen, wie stark die kommunalen Hebesätze innerhalb desselben Landkreises auseinanderlaufen.

Günstigste Gemeinden

  • Vöhringen240%
  • Deißlingen285%
  • Dietingen305%

Teuerste Gemeinden

  • Lauterbach595%
  • Sulz am Neckar, Stadt480%
  • Schenkenzell480%
Grundsteuer-Rechner

Landkreis-Median als Startwert

Hinweis

Rechner als Bundesmodell-Vergleichswert

Hinweis: Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell weicht vom Bundesmodell ab. Die unten gezeigte Berechnung ist ein Bundesmodell-Vergleichswert und nicht die tatsächliche Steuer in Rottweil. Eine modellgenaue Berechnung folgt in Q3 2026.

Eingaben

Bundesmodell mit offenen Annahmen

Hinweis
Für ein belastbares Bundesmodell-Ergebnis reichen Grundstücksfläche und Bodenrichtwert allein nicht aus. Deshalb fragt der Rechner bei bebauten Wohngrundstücken zusätzlich Wohnfläche, Baujahr und Mietniveaustufe ab.
Achtung
Baden-Württemberg weicht beim Grundsteuerrecht vom hier gerechneten Bundesmodell ab oder nutzt landesrechtliche Sonderregeln, zum Beispiel bei der Steuermesszahl oder bei differenzierenden kommunalen Wohn- und Nichtwohn-Hebesätzen. Das Ergebnis dient dort nur als Vergleichswert.

Ergebnis

Jährlicher Bundesmodell-Vergleichswert

Grundsteuerwert
338.468,35 €
Bundesmodell mit Mindestwertprüfung
Steuermessbetrag
104,93 €
0,31 ‰ auf den Grundsteuerwert
Jährlicher Bundesmodell-Vergleichswert
367,24 €
mit Hebesatz 350 %
Miete pro m²
7,78 €
Anlage 39, Stufe 3
Restnutzungsdauer
63 Jahre
Hauptfeststellung 2022

Für Ein- und Zweifamilienhäuser wurde der Bodenwert mit dem Größenkoeffizienten 0,95 aus Anlage 36 berücksichtigt.

Alle Gemeinden im Landkreis

Hebesatz A, B, C und Gewerbesteuer

Die Tabelle nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde und verlinkt direkt auf die Gemeinde-Seite.

Gemeinden im Landkreis Rottweil
GemeindeGrundsteuer A (%)Grundsteuer B (%)Grundsteuer C (%)Gewerbesteuer
Vöhringen430%240%nicht erhoben340%
Deißlingen460%285%nicht erhoben330%
Dietingen280%305%nicht erhoben350%
Bösingen330%310%nicht erhoben340%
Dunningen320%320%nicht erhoben340%
Wellendingen360%325%nicht erhoben340%
Zimmern ob Rottweil335%335%nicht erhoben360%
Villingendorf340%340%nicht erhoben345%
Epfendorf350%350%nicht erhoben350%
Fluorn-Winzeln330%350%nicht erhoben350%
Weitere 11 Gemeinden anzeigen
Weitere Gemeinden im Landkreis Rottweil
GemeindeGrundsteuer A (%)Grundsteuer B (%)Grundsteuer C (%)Gewerbesteuer
Hardt320%350%nicht erhoben340%
Eschbronn900%385%nicht erhoben340%
Oberndorf am Neckar, Stadt390%400%nicht erhoben350%
Schiltach, Stadt250%400%nicht erhoben320%
Dornhan, Stadt410%410%nicht erhoben340%
Rottweil, Stadt370%430%nicht erhoben390%
Aichhalden410%440%nicht erhoben350%
Schramberg, Stadt430%470%nicht erhoben380%
Schenkenzell600%480%nicht erhoben340%
Sulz am Neckar, Stadt465%480%nicht erhoben340%
Lauterbach730%595%nicht erhoben350%
Reform-Modell

Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell im Landkreis Rottweil

Die Reform trennt Bewertungsmodell, Steuermesszahl und kommunalen Hebesatz. Der Hebesatz B bleibt der Vergleichswert für Wohn- und Baugrundstücke.

Neben dem Hebesatz ist das Bewertungsverfahren entscheidend für die tatsächliche Grundstücksabgabe.

Rechtsgrundlage: § 25 GrStG sowie § 2 + § 14 LGrStG BW (Landesgrundsteuergesetz Baden-Württemberg; § 2 = Bodenwertmodell, § 14 = Hebesatz). In Ländermodell-Staaten erklärt dieser Abschnitt die abweichende Bemessungslogik; in Bundesmodell-Staaten steht die kommunale Hebesatzwirkung im Vordergrund.

Landkreis vs. Bundesland

Hebesatz B im Vergleich

Hinweis
Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell: Die Hebesätze in Baden-Württemberg sind auf eine eigene Steuermesszahl rebasiert und nicht direkt mit Bundesmodell-Ländern vergleichbar.

Landkreis Rottweil

350%

Median Hebesatz B (%)

Bundesland Baden-Württemberg

290%

Median Hebesatz B (%)

Rottweil: 60pp (rund 21%) über dem Bundesland-Schnitt (höhere Grundsteuer-Belastung).

Perzentil im Bundesland

Position im Bundesland-Ranking

Top 66%

Niedriger als 34% der 1.101 vergleichbaren Gemeinden im Bundesland Baden-Württemberg.

Einordnung: Mittelfeld · Hebesatz nahe Bundesland-Median.

Nachbar-Landkreise

Vergleichbare Landkreise im Bundesland

Bis die Landkreis-Geometrie als eigener Nachbar-Index vorliegt, nutzt diese Liste nahe Vergleichsräume aus derselben Landes-Auswertung.

Stichtag-Trend

Datenstand und Reform-Bezug

Aktueller Datenstand: 30.6.2025 (Jahr 2025, Quelle Destatis Realsteuerhebesätze).

Hinweis: Baden-Württemberg hat mit der Grundsteuer-Reform zum 01.01.2025 auf Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell umgestellt. Hebesätze vor und nach 2025 sind methodisch nicht vergleichbar. Eine scheinbare Veränderung kann allein durch die rebasierte Steuermesszahl entstehen.

Bodenrichtwert-Bezug

Für eine belastbare Steuer-Schätzung zusätzlich den Bodenwert prüfen.

Bodenrichtwert im Landkreis Rottweil öffnen →
Grundsteuer A, B, C

Welche Grundsteuer-Art zählt für diese Seite

Der ausgewiesene Hebesatz bezieht sich auf Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). A und C folgen eigener Logik und werden hier nicht aggregiert.

ArtBezugsobjektRelevanz hier
Grundsteuer ALand- und forstwirtschaftliche BetriebeNicht im Median enthalten
Grundsteuer BBebaute und bebaubare GrundstückeDieser Median
Grundsteuer CBaureife, unbebaute Grundstücke (kommunale Option seit 2025)Nur bei kommunaler Erhebung

Häufige Fragen zum Grundsteuer-Hebesatz im Landkreis

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Landkreis?

Der Hebesatz B ist der Prozentsatz, mit dem die Gemeinde den Grundsteuermessbetrag multipliziert.

Welche Gemeinde im Landkreis ist bei der Grundsteuer B am günstigsten?

Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz; die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.

Wer beschließt den Hebesatz B im Landkreis?

Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B bebaute und unbebaute Grundstücke; Grundsteuer C kann zusätzlich auf baureife unbebaute Grundstücke erhoben werden.

Warum unterscheiden sich Hebesätze innerhalb eines Landkreises?

Die Reform 2025 ändert die Bewertung; der Hebesatz bleibt der kommunale Multiplikator.

Wie nutze ich den Landkreis-Median für meine Schätzung?

Für eine eigene Schätzung benötigen Sie Messbetrag, Grundstücksdaten und den örtlichen Hebesatz B.

Was ist der Unterschied zwischen Grundsteuer A, B und C?

Der Grundsteuermessbetrag steht im Messbescheid des Finanzamts und wird mit dem Hebesatz multipliziert.

Welche Rolle spielt der Grundsteuermessbetrag?

Ein niedriger Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine niedrige Steuer, wenn der Messbetrag hoch ist.

Wie aktuell sind die Landkreis-Daten?

Bei Änderungen sollten Eigentümer den neuen Bescheid und den kommunalen Hebesatzbeschluss prüfen.

Wann wird die Grundsteuer fällig?

Die amtliche Grundstücksabgabe wird in der Regel quartalsweise oder nach Gemeindeangabe gezahlt.

Kann ich gegen den Bescheid Einspruch einlegen?

Ein Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig ein Monat nach Bekanntgabe (§ 355 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung.

Methodik und Rechtsgrundlage
Methodik und Datenstand

So wird die Landkreis-Übersicht berechnet

Median, Minimum und Maximum werden aus Gemeinde-Zeilen des Statistischen Bundesamts (Destatis) aggregiert. Rechtsgrundlage für den Hebesatz ist § 25 Grundsteuergesetz (GrStG). Für Baden-Württemberg gilt zusätzlich § 2 + § 14 LGrStG BW.

Aggregationsregel

Aggregiert werden 21 von 21 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. Min 240%, Median 350%, Max 595%.

Quelle, Lizenz und Datenstand

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze. Datenstand: 30.6.2025. Lizenz: Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0). Zuständigkeit: Gemeinde (Hebesatz-Beschluss), Finanzamt (Messbetrag).

Standortrisiko-Kontext
Vertiefung

Bescheid, Messbetrag und Grundstücksart

Für die Prüfung eines konkreten Grundsteuer-Bescheids siehe die folgenden Ratgeber und Werkzeuge.

Hebesatz-Klassen

Verteilung der Gemeinden nach Hebesatz B

  • unter 300%
    2
  • 300-399%
    10
  • 400-499%
    8
  • 500-599%
    1
  • 600-699%
    0
  • ab 700%
    0

Landkreis-Kennzahlen

Hauptkennzahl: siehe Hauptkennzahl

Gemeinden: 21

Datenstand: 30.6.2025