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Grundsteuer-Hebesatz 2025

Grundsteuer-Hebesatz im Landkreis Dillingen a.d.Donau (2025)

Die Kennzahlen zeigen den kommunalen Hebesatz B nach dem eigenen Ländermodell und machen die Steuerlast vergleichbar.

Die Kennzahlen zeigen den kommunalen Hebesatz B nach dem eigenen Ländermodell und machen die Steuerlast vergleichbar.

Destatis liefert die Realsteuerhebesätze; GrStG bezeichnet das Grundsteuergesetz.

Antwort

210%

Bayerisches Flächenmodell · Vergleichswert

Median Grundsteuer B im Landkreis Dillingen a.d.Donau

Der Landkreis umfasst 27 Gemeinden. Min 130%, Max 570%.

Datenbasis: 27 von 27 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz.

Landkreis-Median (Hebesatz B, %)

siehe Hauptkennzahl

Bundesland-Median (Hebesatz B, %)

275%

-65pp · rund 24% unter Bundesschnitt

Im Bundesland-Vergleich: niedriger als 75% der 2.056 vergleichbaren Gemeinden (günstig (niedriger Hebesatz)).

Spannweite

Günstigste und teuerste Gemeinden

Die Extremwerte zeigen, wie stark die kommunalen Hebesätze innerhalb desselben Landkreises auseinanderlaufen.

Günstigste Gemeinden

  • Schwenningen130%
  • Lutzingen135%
  • Blindheim145%

Teuerste Gemeinden

  • Bissingen, M570%
  • Wertingen, St310%
  • Buttenwiesen310%
Grundsteuer-Rechner

Landkreis-Median als Startwert

Hinweis

Rechner als Bundesmodell-Vergleichswert

Hinweis: Bayerisches Flächenmodell weicht vom Bundesmodell ab. Die unten gezeigte Berechnung ist ein Bundesmodell-Vergleichswert und nicht die tatsächliche Steuer in Dillingen a.d.Donau. Eine modellgenaue Berechnung folgt in Q3 2026.

Eingaben

Bundesmodell mit offenen Annahmen

Hinweis
Für ein belastbares Bundesmodell-Ergebnis reichen Grundstücksfläche und Bodenrichtwert allein nicht aus. Deshalb fragt der Rechner bei bebauten Wohngrundstücken zusätzlich Wohnfläche, Baujahr und Mietniveaustufe ab.
Achtung
Bayern weicht beim Grundsteuerrecht vom hier gerechneten Bundesmodell ab oder nutzt landesrechtliche Sonderregeln, zum Beispiel bei der Steuermesszahl oder bei differenzierenden kommunalen Wohn- und Nichtwohn-Hebesätzen. Das Ergebnis dient dort nur als Vergleichswert.

Ergebnis

Jährlicher Bundesmodell-Vergleichswert

Grundsteuerwert
382.571,23 €
Bundesmodell mit Mindestwertprüfung
Steuermessbetrag
118,60 €
0,31 ‰ auf den Grundsteuerwert
Jährlicher Bundesmodell-Vergleichswert
249,05 €
mit Hebesatz 210 %
Miete pro m²
8,80 €
Anlage 39, Stufe 3
Restnutzungsdauer
63 Jahre
Hauptfeststellung 2022

Für Ein- und Zweifamilienhäuser wurde der Bodenwert mit dem Größenkoeffizienten 0,95 aus Anlage 36 berücksichtigt.

Alle Gemeinden im Landkreis

Hebesatz A, B, C und Gewerbesteuer

Die Tabelle nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde und verlinkt direkt auf die Gemeinde-Seite.

Gemeinden im Landkreis Dillingen a.d.Donau
GemeindeGrundsteuer A (%)Grundsteuer B (%)Grundsteuer C (%)Gewerbesteuer
Schwenningen400%130%nicht erhoben310%
Lutzingen420%135%nicht erhoben310%
Blindheim330%145%nicht erhoben350%
Finningen400%150%nicht erhoben320%
Glött410%150%nicht erhoben310%
Ziertheim530%150%nicht erhoben320%
Bächingen a.d.Brenz310%160%nicht erhoben320%
Mödingen435%170%nicht erhoben310%
Holzheim460%175%nicht erhoben310%
Aislingen, M500%180%nicht erhoben320%
Weitere 17 Gemeinden anzeigen
Weitere Gemeinden im Landkreis Dillingen a.d.Donau
GemeindeGrundsteuer A (%)Grundsteuer B (%)Grundsteuer C (%)Gewerbesteuer
Haunsheim440%180%nicht erhoben310%
Medlingen580%180%nicht erhoben310%
Bachhagel490%210%nicht erhoben310%
Wittislingen, M310%210%nicht erhoben330%
Zöschingen490%210%nicht erhoben310%
Binswangen400%250%nicht erhoben330%
Laugna400%250%nicht erhoben330%
Syrgenstein490%250%nicht erhoben310%
Villenbach480%250%nicht erhoben380%
Zusamaltheim400%250%nicht erhoben350%
Höchstädt a.d.Donau, St355%255%nicht erhoben330%
Dillingen a.d.Donau, GKSt410%260%nicht erhoben320%
Gundelfingen a.d.Donau, St260%260%nicht erhoben320%
Lauingen (Donau), St410%285%nicht erhoben350%
Buttenwiesen380%310%nicht erhoben320%
Wertingen, St400%310%nicht erhoben350%
Bissingen, M570%570%nicht erhoben330%
Reform-Modell

Bayerisches Flächenmodell im Landkreis Dillingen a.d.Donau

Die Reform trennt Bewertungsmodell, Steuermesszahl und kommunalen Hebesatz. Der Hebesatz B bleibt der Vergleichswert für Wohn- und Baugrundstücke.

Die Grundbesitzabgabe folgt aus Modell, Messzahl und gemeindlichem Satz.

Rechtsgrundlage: § 25 GrStG sowie § 2 + § 5 BayGrStG (Bayerisches Grundsteuergesetz; § 2 = Äquivalenzbetrag, § 5 = Hebesatz). In Ländermodell-Staaten erklärt dieser Abschnitt die abweichende Bemessungslogik; in Bundesmodell-Staaten steht die kommunale Hebesatzwirkung im Vordergrund.

Landkreis vs. Bundesland

Hebesatz B im Vergleich

Hinweis
Bayerisches Flächenmodell: Die Hebesätze in Bayern sind auf eine eigene Steuermesszahl rebasiert und nicht direkt mit Bundesmodell-Ländern vergleichbar.

Landkreis Dillingen a.d.Donau

210%

Median Hebesatz B (%)

Bundesland Bayern

275%

Median Hebesatz B (%)

Dillingen a.d.Donau: 65pp (rund 24%) unter dem Bundesland-Schnitt (niedrigere Grundsteuer-Belastung).

Perzentil im Bundesland

Position im Bundesland-Ranking

Top 25%

Niedriger als 75% der 2.056 vergleichbaren Gemeinden im Bundesland Bayern.

Einordnung: günstig · niedriger Hebesatz = niedrigere Grundsteuer-Belastung.

Nachbar-Landkreise

Vergleichbare Landkreise im Bundesland

Bis die Landkreis-Geometrie als eigener Nachbar-Index vorliegt, nutzt diese Liste nahe Vergleichsräume aus derselben Landes-Auswertung.

Stichtag-Trend

Datenstand und Reform-Bezug

Aktueller Datenstand: 30.6.2025 (Jahr 2025, Quelle Destatis Realsteuerhebesätze).

Hinweis: Bayern hat mit der Grundsteuer-Reform zum 01.01.2025 auf Bayerisches Flächenmodell umgestellt. Hebesätze vor und nach 2025 sind methodisch nicht vergleichbar. Eine scheinbare Veränderung kann allein durch die rebasierte Steuermesszahl entstehen.

Bodenrichtwert-Bezug

Für eine belastbare Steuer-Schätzung zusätzlich den Bodenwert prüfen.

Bodenrichtwert im Landkreis Dillingen a.d.Donau öffnen →
Grundsteuer A, B, C

Welche Grundsteuer-Art zählt für diese Seite

Der ausgewiesene Hebesatz bezieht sich auf Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). A und C folgen eigener Logik und werden hier nicht aggregiert.

ArtBezugsobjektRelevanz hier
Grundsteuer ALand- und forstwirtschaftliche BetriebeNicht im Median enthalten
Grundsteuer BBebaute und bebaubare GrundstückeDieser Median
Grundsteuer CBaureife, unbebaute Grundstücke (kommunale Option seit 2025)Nur bei kommunaler Erhebung

Häufige Fragen zum Grundsteuer-Hebesatz im Landkreis

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Landkreis?

Der Hebesatz B ist der Prozentsatz, mit dem die Gemeinde den Grundsteuermessbetrag multipliziert.

Welche Gemeinde im Landkreis ist bei der Grundsteuer B am günstigsten?

Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz; die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.

Wer beschließt den Hebesatz B im Landkreis?

Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B bebaute und unbebaute Grundstücke; Grundsteuer C kann zusätzlich auf baureife unbebaute Grundstücke erhoben werden.

Warum unterscheiden sich Hebesätze innerhalb eines Landkreises?

Die Reform 2025 ändert die Bewertung; der Hebesatz bleibt der kommunale Multiplikator.

Wie nutze ich den Landkreis-Median für meine Schätzung?

Für eine eigene Schätzung benötigen Sie Messbetrag, Grundstücksdaten und den örtlichen Hebesatz B.

Was ist der Unterschied zwischen Grundsteuer A, B und C?

Der Grundsteuermessbetrag steht im Messbescheid des Finanzamts und wird mit dem Hebesatz multipliziert.

Welche Rolle spielt der Grundsteuermessbetrag?

Ein niedriger Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine niedrige Steuer, wenn der Messbetrag hoch ist.

Wie aktuell sind die Landkreis-Daten?

Bei Änderungen sollten Eigentümer den neuen Bescheid und den kommunalen Hebesatzbeschluss prüfen.

Wann wird die Grundsteuer fällig?

Die amtliche Grundstücksabgabe wird in der Regel quartalsweise oder nach Gemeindeangabe gezahlt.

Kann ich gegen den Bescheid Einspruch einlegen?

Ein Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig ein Monat nach Bekanntgabe (§ 355 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung.

Methodik und Rechtsgrundlage
Methodik und Datenstand

So wird die Landkreis-Übersicht berechnet

Median, Minimum und Maximum werden aus Gemeinde-Zeilen des Statistischen Bundesamts (Destatis) aggregiert. Rechtsgrundlage für den Hebesatz ist § 25 Grundsteuergesetz (GrStG). Für Bayern gilt zusätzlich § 2 + § 5 BayGrStG.

Aggregationsregel

Aggregiert werden 27 von 27 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. Min 130%, Median 210%, Max 570%.

Quelle, Lizenz und Datenstand

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze. Datenstand: 30.6.2025. Lizenz: Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0). Zuständigkeit: Gemeinde (Hebesatz-Beschluss), Finanzamt (Messbetrag).

Standortrisiko-Kontext
Vertiefung

Bescheid, Messbetrag und Grundstücksart

Für die Prüfung eines konkreten Grundsteuer-Bescheids siehe die folgenden Ratgeber und Werkzeuge.

Hebesatz-Klassen

Verteilung der Gemeinden nach Hebesatz B

  • unter 300%
    24
  • 300-399%
    2
  • 400-499%
    0
  • 500-599%
    1
  • 600-699%
    0
  • ab 700%
    0

Landkreis-Kennzahlen

Hauptkennzahl: siehe Hauptkennzahl

Gemeinden: 27

Datenstand: 30.6.2025