Diese Übersicht verbindet Hebesatz B, Reformmodell und kommunale Vergleichswerte; die Berechnung folgt dem eigenen Ländermodell.
Diese Übersicht verbindet Hebesatz B, Reformmodell und kommunale Vergleichswerte; die Berechnung folgt dem eigenen Ländermodell.
Destatis liefert die Realsteuerhebesätze; GrStG bezeichnet das Grundsteuergesetz.
Antwort
215%
Bayerisches Flächenmodell · Vergleichswert
Median Grundsteuer B im Landkreis Passau
Der Landkreis umfasst 38 Gemeinden. Min 120%, Max 300%.
Datenbasis: 38 von 38 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz.
Landkreis-Median (Hebesatz B, %)
siehe Hauptkennzahl
Bundesland-Median (Hebesatz B, %)
275%
-60pp · rund 22% unter Bundesschnitt
Im Bundesland-Vergleich: niedriger als 74% der 2.056 vergleichbaren Gemeinden (Mittelfeld).
Die Extremwerte zeigen, wie stark die kommunalen Hebesätze innerhalb desselben Landkreises auseinanderlaufen.
Rechner als Bundesmodell-Vergleichswert
Hinweis: Bayerisches Flächenmodell weicht vom Bundesmodell ab. Die unten gezeigte Berechnung ist ein Bundesmodell-Vergleichswert und nicht die tatsächliche Steuer in Passau. Eine modellgenaue Berechnung folgt in Q3 2026.
Eingaben
Ergebnis
Für Ein- und Zweifamilienhäuser wurde der Bodenwert mit dem Größenkoeffizienten 0,95 aus Anlage 36 berücksichtigt.
Die Tabelle nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde und verlinkt direkt auf die Gemeinde-Seite.
| Gemeinde | Grundsteuer A (%) | Grundsteuer B (%) | Grundsteuer C (%) | Gewerbesteuer |
|---|---|---|---|---|
| Haarbach | 450% | 120% | nicht erhoben | 330% |
| Malching | 400% | 150% | nicht erhoben | 350% |
| Hofkirchen, M | 330% | 175% | nicht erhoben | 330% |
| Breitenberg | 350% | 180% | nicht erhoben | 330% |
| Hauzenberg, St | 320% | 180% | nicht erhoben | 325% |
| Obernzell, M | 200% | 180% | nicht erhoben | 350% |
| Ortenburg, M | 430% | 180% | nicht erhoben | 335% |
| Sonnen | 360% | 180% | nicht erhoben | 340% |
| Aldersbach | 350% | 190% | nicht erhoben | 330% |
| Rotthalmünster, M | 440% | 190% | nicht erhoben | 340% |
| Gemeinde | Grundsteuer A (%) | Grundsteuer B (%) | Grundsteuer C (%) | Gewerbesteuer |
|---|---|---|---|---|
| Tettenweis | 400% | 190% | nicht erhoben | 350% |
| Untergriesbach, M | 240% | 190% | nicht erhoben | 380% |
| Beutelsbach | 380% | 200% | nicht erhoben | 340% |
| Büchlberg | 260% | 200% | nicht erhoben | 320% |
| Eging a.See, M | 250% | 200% | nicht erhoben | 330% |
| Kirchham | 480% | 200% | nicht erhoben | 340% |
| Kößlarn, M | 330% | 200% | nicht erhoben | 330% |
| Thyrnau | 260% | 200% | nicht erhoben | 330% |
| Hutthurm, M | 210% | 210% | nicht erhoben | 350% |
| Aicha vorm Wald | 220% | 220% | nicht erhoben | 380% |
| Fürstenstein | 220% | 220% | nicht erhoben | 385% |
| Neuburg a.Inn | 390% | 220% | nicht erhoben | 380% |
| Ruderting | 220% | 220% | nicht erhoben | 330% |
| Tiefenbach | 220% | 220% | nicht erhoben | 380% |
| Tittling, M | 320% | 220% | nicht erhoben | 380% |
| Witzmannsberg | 320% | 220% | nicht erhoben | 380% |
| Neuhaus a.Inn | 230% | 230% | nicht erhoben | 330% |
| Neukirchen vorm Wald | 190% | 230% | nicht erhoben | 350% |
| Salzweg | 230% | 230% | nicht erhoben | 350% |
| Pocking, St | 350% | 240% | nicht erhoben | 350% |
| Wegscheid, M | 240% | 240% | nicht erhoben | 380% |
| Windorf, M | 240% | 240% | nicht erhoben | 350% |
| Fürstenzell, M | 450% | 250% | nicht erhoben | 340% |
| Ruhstorf a.d.Rott, M | 250% | 250% | nicht erhoben | 360% |
| Aidenbach, M | 280% | 280% | nicht erhoben | 340% |
| Vilshofen an der Donau, St | 290% | 290% | nicht erhoben | 350% |
| Bad Füssing | 425% | 295% | nicht erhoben | 380% |
| Bad Griesbach i.Rottal, St | 480% | 300% | nicht erhoben | 380% |
Die Reform trennt Bewertungsmodell, Steuermesszahl und kommunalen Hebesatz. Der Hebesatz B bleibt der Vergleichswert für Wohn- und Baugrundstücke.
Neben dem Hebesatz ist das Bewertungsverfahren entscheidend für die tatsächliche Grundstücksabgabe.
Rechtsgrundlage: § 25 GrStG sowie § 2 + § 5 BayGrStG (Bayerisches Grundsteuergesetz; § 2 = Äquivalenzbetrag, § 5 = Hebesatz). In Ländermodell-Staaten erklärt dieser Abschnitt die abweichende Bemessungslogik; in Bundesmodell-Staaten steht die kommunale Hebesatzwirkung im Vordergrund.
Landkreis Passau
215%
Median Hebesatz B (%)
Bundesland Bayern
275%
Median Hebesatz B (%)
Passau: 60pp (rund 22%) unter dem Bundesland-Schnitt (niedrigere Grundsteuer-Belastung).
Top 26%
Niedriger als 74% der 2.056 vergleichbaren Gemeinden im Bundesland Bayern.
Einordnung: Mittelfeld · Hebesatz nahe Bundesland-Median.
Bis die Landkreis-Geometrie als eigener Nachbar-Index vorliegt, nutzt diese Liste nahe Vergleichsräume aus derselben Landes-Auswertung.
Aktueller Datenstand: 30.6.2025 (Jahr 2025, Quelle Destatis Realsteuerhebesätze).
Hinweis: Bayern hat mit der Grundsteuer-Reform zum 01.01.2025 auf Bayerisches Flächenmodell umgestellt. Hebesätze vor und nach 2025 sind methodisch nicht vergleichbar. Eine scheinbare Veränderung kann allein durch die rebasierte Steuermesszahl entstehen.
Für eine belastbare Steuer-Schätzung zusätzlich den Bodenwert prüfen.
Bodenrichtwert im Landkreis Passau öffnen →Der ausgewiesene Hebesatz bezieht sich auf Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). A und C folgen eigener Logik und werden hier nicht aggregiert.
| Art | Bezugsobjekt | Relevanz hier |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | Nicht im Median enthalten |
| Grundsteuer B | Bebaute und bebaubare Grundstücke | Dieser Median |
| Grundsteuer C | Baureife, unbebaute Grundstücke (kommunale Option seit 2025) | Nur bei kommunaler Erhebung |
Der Hebesatz B ist der Prozentsatz, mit dem die Gemeinde den Grundsteuermessbetrag multipliziert.
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz; die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B bebaute und unbebaute Grundstücke; Grundsteuer C kann zusätzlich auf baureife unbebaute Grundstücke erhoben werden.
Die Reform 2025 ändert die Bewertung; der Hebesatz bleibt der kommunale Multiplikator.
Für eine eigene Schätzung benötigen Sie Messbetrag, Grundstücksdaten und den örtlichen Hebesatz B.
Der Grundsteuermessbetrag steht im Messbescheid des Finanzamts und wird mit dem Hebesatz multipliziert.
Ein niedriger Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine niedrige Steuer, wenn der Messbetrag hoch ist.
Bei Änderungen sollten Eigentümer den neuen Bescheid und den kommunalen Hebesatzbeschluss prüfen.
Die amtliche Grundstücksabgabe wird in der Regel quartalsweise oder nach Gemeindeangabe gezahlt.
Ein Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig ein Monat nach Bekanntgabe (§ 355 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung.
Median, Minimum und Maximum werden aus Gemeinde-Zeilen des Statistischen Bundesamts (Destatis) aggregiert. Rechtsgrundlage für den Hebesatz ist § 25 Grundsteuergesetz (GrStG). Für Bayern gilt zusätzlich § 2 + § 5 BayGrStG.
Aggregationsregel
Aggregiert werden 38 von 38 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. Min 120%, Median 215%, Max 300%.
Quelle, Lizenz und Datenstand
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze. Datenstand: 30.6.2025. Lizenz: Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0). Zuständigkeit: Gemeinde (Hebesatz-Beschluss), Finanzamt (Messbetrag).
Für die Prüfung eines konkreten Grundsteuer-Bescheids siehe die folgenden Ratgeber und Werkzeuge.
Landkreis-Kennzahlen
Hauptkennzahl: siehe Hauptkennzahl
Gemeinden: 38
Datenstand: 30.6.2025