Die Steuerlast aus Grundbesitz wird über den lokalen Satz und das Reformmodell eingeordnet.
Die Steuerlast aus Grundbesitz wird über den lokalen Satz und das Reformmodell eingeordnet.
Destatis liefert die Realsteuerhebesätze; GrStG bezeichnet das Grundsteuergesetz.
Antwort
480%
Bayerisches Flächenmodell · Vergleichswert
Median Grundsteuer B im Landkreis Schwabach
Der Landkreis umfasst 1 Gemeinden. Min 480%, Max 480%.
Datenbasis: 1 von 1 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz.
Landkreis-Median (Hebesatz B, %)
siehe Hauptkennzahl
Bundesland-Median (Hebesatz B, %)
275%
+205pp · rund 75% über Bundesschnitt
Im Bundesland-Vergleich: niedriger als 2% der 2.056 vergleichbaren Gemeinden (hoch (teurer Hebesatz)).
Die Extremwerte zeigen, wie stark die kommunalen Hebesätze innerhalb desselben Landkreises auseinanderlaufen.
Rechner als Bundesmodell-Vergleichswert
Hinweis: Bayerisches Flächenmodell weicht vom Bundesmodell ab. Die unten gezeigte Berechnung ist ein Bundesmodell-Vergleichswert und nicht die tatsächliche Steuer in Schwabach. Eine modellgenaue Berechnung folgt in Q3 2026.
Eingaben
Ergebnis
Für Ein- und Zweifamilienhäuser wurde der Bodenwert mit dem Größenkoeffizienten 0,95 aus Anlage 36 berücksichtigt.
Die Tabelle nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde und verlinkt direkt auf die Gemeinde-Seite.
| Gemeinde | Grundsteuer A (%) | Grundsteuer B (%) | Grundsteuer C (%) | Gewerbesteuer |
|---|---|---|---|---|
| Schwabach | 300% | 480% | nicht erhoben | 390% |
Die Reform trennt Bewertungsmodell, Steuermesszahl und kommunalen Hebesatz. Der Hebesatz B bleibt der Vergleichswert für Wohn- und Baugrundstücke.
Der Abschnitt erklärt, warum der Hebesatz B allein noch keine vollständige Steuerprognose ergibt.
Rechtsgrundlage: § 25 GrStG sowie § 2 + § 5 BayGrStG (Bayerisches Grundsteuergesetz; § 2 = Äquivalenzbetrag, § 5 = Hebesatz). In Ländermodell-Staaten erklärt dieser Abschnitt die abweichende Bemessungslogik; in Bundesmodell-Staaten steht die kommunale Hebesatzwirkung im Vordergrund.
Landkreis Schwabach
480%
Median Hebesatz B (%)
Bundesland Bayern
275%
Median Hebesatz B (%)
Schwabach: 205pp (rund 75%) über dem Bundesland-Schnitt (höhere Grundsteuer-Belastung).
Top 98%
Niedriger als 2% der 2.056 vergleichbaren Gemeinden im Bundesland Bayern.
Einordnung: hoch · hoher Hebesatz = höhere Grundsteuer-Belastung.
Bis die Landkreis-Geometrie als eigener Nachbar-Index vorliegt, nutzt diese Liste nahe Vergleichsräume aus derselben Landes-Auswertung.
Aktueller Datenstand: 30.6.2025 (Jahr 2025, Quelle Destatis Realsteuerhebesätze).
Hinweis: Bayern hat mit der Grundsteuer-Reform zum 01.01.2025 auf Bayerisches Flächenmodell umgestellt. Hebesätze vor und nach 2025 sind methodisch nicht vergleichbar. Eine scheinbare Veränderung kann allein durch die rebasierte Steuermesszahl entstehen.
Für eine belastbare Steuer-Schätzung zusätzlich den Bodenwert prüfen.
Bodenrichtwert im Landkreis Schwabach öffnen →Der ausgewiesene Hebesatz bezieht sich auf Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). A und C folgen eigener Logik und werden hier nicht aggregiert.
| Art | Bezugsobjekt | Relevanz hier |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | Nicht im Median enthalten |
| Grundsteuer B | Bebaute und bebaubare Grundstücke | Dieser Median |
| Grundsteuer C | Baureife, unbebaute Grundstücke (kommunale Option seit 2025) | Nur bei kommunaler Erhebung |
Der Hebesatz B ist der Prozentsatz, mit dem die Gemeinde den Grundsteuermessbetrag multipliziert.
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz; die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B bebaute und unbebaute Grundstücke; Grundsteuer C kann zusätzlich auf baureife unbebaute Grundstücke erhoben werden.
Die Reform 2025 ändert die Bewertung; der Hebesatz bleibt der kommunale Multiplikator.
Für eine eigene Schätzung benötigen Sie Messbetrag, Grundstücksdaten und den örtlichen Hebesatz B.
Der Grundsteuermessbetrag steht im Messbescheid des Finanzamts und wird mit dem Hebesatz multipliziert.
Ein niedriger Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine niedrige Steuer, wenn der Messbetrag hoch ist.
Bei Änderungen sollten Eigentümer den neuen Bescheid und den kommunalen Hebesatzbeschluss prüfen.
Die amtliche Grundstücksabgabe wird in der Regel quartalsweise oder nach Gemeindeangabe gezahlt.
Ein Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig ein Monat nach Bekanntgabe (§ 355 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung.
Median, Minimum und Maximum werden aus Gemeinde-Zeilen des Statistischen Bundesamts (Destatis) aggregiert. Rechtsgrundlage für den Hebesatz ist § 25 Grundsteuergesetz (GrStG). Für Bayern gilt zusätzlich § 2 + § 5 BayGrStG.
Aggregationsregel
Aggregiert werden 1 von 1 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. Min 480%, Median 480%, Max 480%.
Quelle, Lizenz und Datenstand
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze. Datenstand: 30.6.2025. Lizenz: Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0). Zuständigkeit: Gemeinde (Hebesatz-Beschluss), Finanzamt (Messbetrag).
Für die Prüfung eines konkreten Grundsteuer-Bescheids siehe die folgenden Ratgeber und Werkzeuge.
Landkreis-Kennzahlen
Hauptkennzahl: siehe Hauptkennzahl
Gemeinden: 1
Datenstand: 30.6.2025