Der amtliche Multiplikator für Grundvermögen wird modellbezogen erläutert: dem eigenen Ländermodell.
Der amtliche Multiplikator für Grundvermögen wird modellbezogen erläutert: dem eigenen Ländermodell.
Destatis liefert die Realsteuerhebesätze; GrStG bezeichnet das Grundsteuergesetz.
Antwort
216%
Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell · Vergleichswert
Median Grundsteuer B im Landkreis Uelzen
Der Landkreis umfasst 27 Gemeinden. Min 155%, Max 603%.
Datenbasis: 27 von 27 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz.
Landkreis-Median (Hebesatz B, %)
siehe Hauptkennzahl
Bundesland-Median (Hebesatz B, %)
300%
-84pp · rund 28% unter Bundesschnitt
Im Bundesland-Vergleich: niedriger als 81% der 941 vergleichbaren Gemeinden (günstig (niedriger Hebesatz)).
Die Extremwerte zeigen, wie stark die kommunalen Hebesätze innerhalb desselben Landkreises auseinanderlaufen.
Rechner als Bundesmodell-Vergleichswert
Hinweis: Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell weicht vom Bundesmodell ab. Die unten gezeigte Berechnung ist ein Bundesmodell-Vergleichswert und nicht die tatsächliche Steuer in Uelzen. Eine modellgenaue Berechnung folgt in Q3 2026.
Eingaben
Ergebnis
Für Ein- und Zweifamilienhäuser wurde der Bodenwert mit dem Größenkoeffizienten 0,95 aus Anlage 36 berücksichtigt.
Die Tabelle nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde und verlinkt direkt auf die Gemeinde-Seite.
| Gemeinde | Grundsteuer A (%) | Grundsteuer B (%) | Grundsteuer C (%) | Gewerbesteuer |
|---|---|---|---|---|
| Stoetze | 360% | 155% | nicht erhoben | 360% |
| Eimke | 390% | 170% | nicht erhoben | 370% |
| Römstedt | 380% | 185% | nicht erhoben | 360% |
| Oetzen | 410% | 191% | nicht erhoben | 410% |
| Weste | 380% | 195% | nicht erhoben | 380% |
| Altenmedingen | 420% | 200% | nicht erhoben | 380% |
| Gerdau | 200% | 200% | nicht erhoben | 360% |
| Jelmstorf | 380% | 200% | nicht erhoben | 380% |
| Schwienau | 360% | 206% | nicht erhoben | 400% |
| Wriedel | 390% | 207% | nicht erhoben | 390% |
| Gemeinde | Grundsteuer A (%) | Grundsteuer B (%) | Grundsteuer C (%) | Gewerbesteuer |
|---|---|---|---|---|
| Soltendieck | 500% | 208% | nicht erhoben | 400% |
| Hanstedt | 390% | 215% | nicht erhoben | 390% |
| Natendorf | 390% | 215% | nicht erhoben | 390% |
| Lüder | 480% | 216% | nicht erhoben | 420% |
| Rosche | 400% | 220% | nicht erhoben | 400% |
| Rätzlingen | 390% | 221% | nicht erhoben | 390% |
| Emmendorf | 380% | 230% | nicht erhoben | 380% |
| Suhlendorf | 450% | 231% | nicht erhoben | 450% |
| Himbergen | 420% | 233% | nicht erhoben | 400% |
| Barum | 420% | 286% | nicht erhoben | 400% |
| Wrestedt | 560% | 296% | nicht erhoben | 460% |
| Suderburg | 505% | 303% | nicht erhoben | 470% |
| Bad Bodenteich, Flecken | 520% | 349% | nicht erhoben | 410% |
| Ebstorf,Klosterflecken | 450% | 400% | nicht erhoben | 450% |
| Bienenbüttel | 467% | 467% | nicht erhoben | 360% |
| Uelzen, Hansestadt | 475% | 475% | nicht erhoben | 435% |
| Bad Bevensen, Stadt | 630% | 603% | nicht erhoben | 450% |
Die Reform trennt Bewertungsmodell, Steuermesszahl und kommunalen Hebesatz. Der Hebesatz B bleibt der Vergleichswert für Wohn- und Baugrundstücke.
Die Modellfrage ist wichtig, weil gleiche Hebesätze je nach Bewertungslogik unterschiedliche Steuerwirkungen haben können.
Rechtsgrundlage: § 25 GrStG sowie § 2 + § 5 NGrStG (Niedersächsisches Grundsteuergesetz; § 2 = Bemessung, § 5 = Hebesatzrecht). In Ländermodell-Staaten erklärt dieser Abschnitt die abweichende Bemessungslogik; in Bundesmodell-Staaten steht die kommunale Hebesatzwirkung im Vordergrund.
Landkreis Uelzen
216%
Median Hebesatz B (%)
Bundesland Niedersachsen
300%
Median Hebesatz B (%)
Uelzen: 84pp (rund 28%) unter dem Bundesland-Schnitt (niedrigere Grundsteuer-Belastung).
Top 19%
Niedriger als 81% der 941 vergleichbaren Gemeinden im Bundesland Niedersachsen.
Einordnung: günstig · niedriger Hebesatz = niedrigere Grundsteuer-Belastung.
Bis die Landkreis-Geometrie als eigener Nachbar-Index vorliegt, nutzt diese Liste nahe Vergleichsräume aus derselben Landes-Auswertung.
Aktueller Datenstand: 30.6.2025 (Jahr 2025, Quelle Destatis Realsteuerhebesätze).
Hinweis: Niedersachsen hat mit der Grundsteuer-Reform zum 01.01.2025 auf Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell umgestellt. Hebesätze vor und nach 2025 sind methodisch nicht vergleichbar. Eine scheinbare Veränderung kann allein durch die rebasierte Steuermesszahl entstehen.
Für eine belastbare Steuer-Schätzung zusätzlich den Bodenwert prüfen.
Bodenrichtwert im Landkreis Uelzen öffnen →Der ausgewiesene Hebesatz bezieht sich auf Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). A und C folgen eigener Logik und werden hier nicht aggregiert.
| Art | Bezugsobjekt | Relevanz hier |
|---|---|---|
| Grundsteuer A | Land- und forstwirtschaftliche Betriebe | Nicht im Median enthalten |
| Grundsteuer B | Bebaute und bebaubare Grundstücke | Dieser Median |
| Grundsteuer C | Baureife, unbebaute Grundstücke (kommunale Option seit 2025) | Nur bei kommunaler Erhebung |
Der Hebesatz B ist der Prozentsatz, mit dem die Gemeinde den Grundsteuermessbetrag multipliziert.
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz; die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B bebaute und unbebaute Grundstücke; Grundsteuer C kann zusätzlich auf baureife unbebaute Grundstücke erhoben werden.
Die Reform 2025 ändert die Bewertung; der Hebesatz bleibt der kommunale Multiplikator.
Für eine eigene Schätzung benötigen Sie Messbetrag, Grundstücksdaten und den örtlichen Hebesatz B.
Der Grundsteuermessbetrag steht im Messbescheid des Finanzamts und wird mit dem Hebesatz multipliziert.
Ein niedriger Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine niedrige Steuer, wenn der Messbetrag hoch ist.
Bei Änderungen sollten Eigentümer den neuen Bescheid und den kommunalen Hebesatzbeschluss prüfen.
Die amtliche Grundstücksabgabe wird in der Regel quartalsweise oder nach Gemeindeangabe gezahlt.
Ein Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig ein Monat nach Bekanntgabe (§ 355 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung.
Median, Minimum und Maximum werden aus Gemeinde-Zeilen des Statistischen Bundesamts (Destatis) aggregiert. Rechtsgrundlage für den Hebesatz ist § 25 Grundsteuergesetz (GrStG). Für Niedersachsen gilt zusätzlich § 2 + § 5 NGrStG.
Aggregationsregel
Aggregiert werden 27 von 27 Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. Min 155%, Median 216%, Max 603%.
Quelle, Lizenz und Datenstand
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze. Datenstand: 30.6.2025. Lizenz: Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0). Zuständigkeit: Gemeinde (Hebesatz-Beschluss), Finanzamt (Messbetrag).
Für die Prüfung eines konkreten Grundsteuer-Bescheids siehe die folgenden Ratgeber und Werkzeuge.
Landkreis-Kennzahlen
Hauptkennzahl: siehe Hauptkennzahl
Gemeinden: 27
Datenstand: 30.6.2025